Wie die wasserlose Fahrzeugreinigung funktioniert, wann sie erlaubt ist und wo die Grenze zur klassischen Wäsche liegt.
Fahrzeuge auf öffentlichen Flächen, in Tiefgaragen oder auf Kundenparkplätzen zu waschen, ist in den meisten Kommunen nicht zulässig — Waschwasser mit Öl- und Kraftstoffresten darf nicht in die Kanalisation oder ins Erdreich gelangen. Wer mobil aufbereitet, eine Flotte am Standort pflegt oder ein Fahrzeug vor der Übergabe schnell herrichten muss, steht damit ohne Wasseranschluss da.
Die wasserlose Reinigung löst genau dieses Problem.
Das Mittel wird flächig aufgesprüht. Es enthält Bestandteile, die den Schmutzpartikel einkapseln und vom Lack abheben — der Partikel schwimmt anschließend in einer Gleitschicht auf. Erst dann wird mit einem sauberen Mikrofasertuch abgenommen.
Das Einkapseln ist der ganze Punkt. Ohne diesen Schritt würde man den Sandkorn über den Klarlack ziehen und feine Kratzer erzeugen — der Grund, warum trockenes Abwischen eines staubigen Fahrzeugs immer eine schlechte Idee ist.
Für Staub, Straßenfilm, leichten Schmutzbeschlag und Fingerabdrücke ist die Trockenwäsche ideal. Für stark verschlammte Fahrzeuge nach der Baustelle ist sie es nicht — grober Sand und Lehm gehören mit Wasser abgespült, sonst kratzt man unweigerlich. Auch Schweller, Radkästen und Unterboden bleiben ein Fall für die Waschanlage.
Die ehrliche Einordnung: Trockenwäsche ist die Pflege zwischen zwei richtigen Wäschen, nicht deren Ersatz.
Die meisten Trockenreiniger hinterlassen einen leichten Glanzfilm und frischen den Lack auf. Für ein Vorführfahrzeug oder eine Übergabe reicht das oft schon. Wer mehr will, arbeitet anschließend mit einer Politur oder einem Sprühwachs nach — beides ebenfalls ohne Wasser.
Ein Fahrzeug ist in 15 bis 25 Minuten fertig, ohne Anfahrt zur Waschanlage, ohne Wartezeit und ohne Wasserkosten. Bei einer Flotte am Standort ist das der eigentliche Hebel — nicht das Ergebnis, sondern die eingesparte Wegezeit.
Bei richtiger Anwendung nicht: Das Mittel kapselt den Schmutzpartikel ein und hebt ihn vom Lack ab. Kratzer entstehen, wenn zu sparsam gesprüht oder mit einem bereits verschmutzten Tuch weitergearbeitet wird.
Für Staub, Straßenfilm, leichten Schmutzbeschlag und Fingerabdrücke. Stark verschlammte Fahrzeuge mit grobem Sand oder Lehm gehören zuerst mit Wasser abgespült, ebenso Radkästen und Unterboden.
Klassisches Waschen mit Wasser ist auf befestigten Flächen ohne Abscheider meist unzulässig, weil ölhaltiges Waschwasser nicht in Kanalisation oder Boden gelangen darf. Bei der wasserlosen Reinigung fällt kein Waschwasser an; einzelne kommunale Satzungen beschränken die Fahrzeugpflege auf öffentlichem Grund allerdings unabhängig davon. Die benutzten Tücher sind Abfall und gehören entsprechend entsorgt.
Für einen Pkw sind je nach Verschmutzung sechs bis zehn Mikrofasertücher realistisch. Jedes Tuch wird gefaltet und nach jeder Seite gewendet — ein gesättigtes Tuch wirkt wie Schleifpapier.
EUROTECH Dry-Clean TrockenwäscheAutoreinigung ohne Wasser mit Glanzeffekt (750 ml)
EUROTECH Super-MultipoliturSchutz-Politur für PKW, LKW, Metall & Kunststoff (500 ml)
EUROTECH SprühwachsHochglanz-Polierspray (Carnauba)
EUROTECH Cockpit- & KunststoffpflegeFahrzeugpflege
EUROTECH Reifenglanz / ReifenschwärzerFahrzeugpflege